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Kritik im Netz: Das Brandenburger Tor sollte Russlands Farben tragen


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Kritik im Netz: Das Brandenburger Tor sollte Russlands Farben tragen

Gleich nach der Explosion in der U-Bahn von St. Petersburg am Montag Nachmittag ist in den sozialen Medien – auch auf der Facebook-Seite von euronews – die Frage aufgekommen, ob das Brandenburger Tor in russischen Farben bestrahlt wird. Viele User der sozialen Netzwerken hätten sich das gewünscht.

Zuletzt nach dem Anschlag von London war das Brandenburger Tor mit der britischen Flagge beleuchtet worden.

Der Berliner Senat hat sich an diesem Montag gegen die Bestrahlung des Branderburger Tors in russischen Farben entschieden. Ein Sprecher erklärte, begründet sei dies dadurch, dass St. Petersburg keine Partnerstadt von Berlin sei. Diese Begründung hat nicht alle überzeugt.

Nach Anschlägen wie etwa in Paris, Brüssel, London (hier im No Comment Video), Istanbul (Partnerstädte von Berlin), Nizza und Jerusalem war das Berliner Wahrzeichen in Solidarität mit den Betroffenen in den Nationalfarben der jeweiligen Länder angestrahlt worden. Nach dem Massaker eines islamistischen Attentäters in einem Schwulen-Club in Orlando in Florida mit rund 50 Toten im vergangenen Sommer war das Brandenburger Tor in die Regenbogenfarben der Schwulenbewegung getaucht.

In den sozialen Netzwerken regt sich Kritik.

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