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Russland in Zeiten des Terrors


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Russland in Zeiten des Terrors

Russland wurde in der Vergangenheit wiederholt von schweren Terroranschlägen erschüttert.

Bereits im März 2010 sprengten sich zwei so genannte Schwarze Witwen in der Moskauer U-Bahn in die Luft. Die erste Explosion ereignte sich in der Station Lubjanka in der Nähe des russischen Inlandsgeheimdiensts FSB. Nur wenig später gab es eine weitere Detonation an der Haltestelle Park Kultury. Eine dritte Bombe konnte entschärft werden. 40 Menschen wurden getötet.

Im Januar 2011 explodierte eine Bombe in der internationalen Ankunftshalle des Flughafens Moskau-Domodedowo. 37 Menschen starben. Zum Anschlag bekannte sich der tschetschenische islamistische Rebellenführer Doku Umarow. Er wollte offenbar so viele Ausländer wie möglich töten.

Zum Jahresende 2013 traf es einen Bahnhof und einen Linienbus in Wolgograd. Insgesamt starben 31 Menschen bei den Doppelanschlägen. Diese ereigneten sich nur Wochen vor Beginn der Olympischen Winterspiele in Sotschi, dem Prestigeprojekt von Präsident Wladimir Putin – offenbar, um ausländische Besucher abzuschrecken.

Anfang 2016 nahm die russische Polizei mehrere Verdächtige in Jekaterinburg fest. Sie wurden beschuldigt, Anhänger des “Islamischen Staats” zu sein und Anschläge in Moskau, St. Petersburg und im Regierungsbezirk Swerdlowsk im Ural mit selbstgemachten Sprengsätzen geplant haben. Diese sollen laut FSB Terroranschläge in Moskau, St. Petersburg geplant. Es seien Sprengstoff und Schusswaffen sichestellt worden.

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