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Grauen und Entsetzen über syrischen Chemiewaffenangriff


Syrien

Grauen und Entsetzen über syrischen Chemiewaffenangriff

Die Berichte über einen möglichen Giftgaseinsatz in Syrien haben in der westlichen Welt Entrüstung hervorgerufen. Der Sprecher von Präsident Trump gab der Regierung von Syriens Präsident Assad die Schuld für den Angriff. Trumps Vorgänger Barack Obama gab er eine Mitschuld, weil er nicht konsequent gegen chemische Waffen vorgegangen sei.

Federica Mogherini, die Außenbeauftragte der EU, und Staffan de Mistura, der Sonderbeauftragte der Vereinten Nationen für Syrien, äußerten sich gemeinsam in Brüssel zu den Berichten, wo am Mittwoch eine internationale Syrienkonferenz:beginnen soll: “Der Einsatz von chemischen Waffen ist das schlimmste aller Kriegsverbrechen”, so Mogherini, “und wer dafür verantwortlich ist, muss zur Rechenschaft gezogen werden.”

De Mistura war die Frustration über die Situation deutlich anzumerken: “Immer wenn wir einen Punkt erreichen, an dem die internationale Gemeinschaft zusammenkommt — morgen werden es 70 Länder sein — gibt es jemanden, der irgendwie versucht, das Gefühl der Hoffnung durch Grauen und Entsetzen zu zerstören.”

Großbritanniens Außenminister Boris Johnson sagte nach einem Treffen mit seinem deutschen Amtskollegen Sigmar Gabriel: “Wenn bewiesen wird, dass das Assad-Regime hierfür verantwortlich ist, so ist das ein weiterer Grund dafür, es als eine vollkommen abscheuliche Organisation zu betrachten. Es ist ein Kriegsverbrechen, wie Sigmar gerade gesagt hat.”

Auf Antrags Großbritanniens und Frankreichs tritt am Mittwoch der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu einer Dringlichkeitssitzung zusammen. Präsident Francois Hollande sprach von einem Massaker und gab dafür nicht nur der Assad-Regierung die Schuld sondern auch dessen Verbündeten.

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