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Sparprogramm: Tsipras will schnelle Einigung

EU-Ratspräsident Tusk trifft griechischen Regierungschef Tsipras.

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Wenn es zwischen Griechenland und den Gläubigern nicht zu einer Einigung kommt, will Griechenlands Regierungschef Alexis Tsipras einen EU-Gipfel einberufen und “auf höchster Ebene” weiter verhandeln. Dies sagte Tsipras nach einem Treffen mit EU-Ratspräsident Donald Tusk.

Tusk sagte, niemandem liege daran, Griechenland zu bestrafen. Außerdem erklärte Tusk in Athen: “Unser Ziel ist es, Griechenland zu helfen. Die Krise allein ist schon Strafe genug.”

Tusk äußerte sich optimistisch, dass die Verhandlungen bis Freitag zu einem Ergebnis führen. Zu dem beantragten Gipfeltreffen wollte Tusk “nicht spekulieren”, sagte er.

Analyst Napoleon Maravegias meint: “Die andauernden Verhandlungen schaffen weitere Probleme und Griechenland sinkt immer weiter in die Rezession. Auch wenn es der Weltwirtschaft schlechter wird, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass die Gläubiger sich hart zeigen und strengere Maßnahmen verlangen.”

Euronews-Reporter Giannisis Stamatis meint: “Die griechische Regierung beschuldigt die Gläubiger, zuviel Druck auszuüben, um die Sparmaßnahmen durchzudrücken, aber wenn keine Einigung gefunden wird, rückt erneut ein Staatsbankrott näher.”