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Die Waffe der Wahl: 5 Gründe, warum die USA Tomahawk-Raketen einsetzten


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Die Waffe der Wahl: 5 Gründe, warum die USA Tomahawk-Raketen einsetzten

Die “Tomahawk” ist der bekannteste Marschflugkörper der USA. Die Waffe gibt es in verschiedenen Versionen mit Reichweiten bis zu 2500 Kilometern. “Tomahawks” wurden unter anderem im Golfkrieg 1991 und im Irakkrieg 2003 massiv eingesetzt. Das Wort “Tomahawk” bezeichnet eigentlich eine Streitaxt ähnliche Waffe verschiedener indianischer Stämme.

- Der BGM-109 Tomahawk ist ein militärischer Marschflugkörper, der aus sicherer Distanz von einem Kriegsschiff oder U-Boot aus angreifen kann, und deswegen bevorzugt zur Bekämpfung gegnerischer Landziele eingesetzt wird.

- Der 6,25 m lange (ohne Sprengkopf 5,56 m) Flugkörper hat eine Marschgewschwindigkeit von 878 km/h (244 m/s) und kann bis zu 450 kg Sprengstoff befördern, um Raketenangriffe von großer Reichweite durchzuführen.

- Tomahawk-Raketen haben eine Reichweite von bis zu 2500 Kilometern. Sie können bei jedem Wetter eingesetzt werden und gelten als präzise.

- Marschflugkörper verfügen anders als ballistische Raketen über einen permanenten eigenen Antrieb.
Bei einer Flughöhe von unter 200 Metern sind sie von gegnerischem Radar nur schwer zu orten.

- Die unbemannten Flugkörper mit einem Sprengkopf können nach dem Abfeuern ein programmiertes Ziel automatisch treffen. Gesteuert werden sie von einem fortgeschrittenen Navigationssystem, was ihnen erlaubt, eine ausweichende Route zu fliegen.

Kostenpunkt: Je nach Ausführung kostet ein Marschflugkörper zwischen 600.000 und einer Million US-Dollar, bei Abnahme größerer Stückzahlen laut US-Verteidigungsministerium im Zweiten Golfkrieg knapp 500.000 Dollar.

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