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US-Angriff in Syrien: Flüchtlinge begrüßen Vorgehen gegen Assad


Syrien

US-Angriff in Syrien: Flüchtlinge begrüßen Vorgehen gegen Assad

Nach dem US-Angriff auf die syrische Militärbasis Shayrat haben nicht nur Vertreter der syrischen Opposition und Rebellengruppen positiv reagiert. Ihrer Meinung nach ist der Schlag der erste richtige Schritt. Auch unter den Flüchtlingen im Lager Al Noor nahe der türkischen Grenze ist man froh über die Vergeltung für den vermeintlichen Chemiewaffeneinsatz des Assad-Regimes. “Die Angriffe waren großartig”, sagt Mohamad Ali. “Wir wollen, dass sie Assad noch mehr bombardieren. Darauf haben wir lange gewartet. Er hat uns mit Chemiewaffen angegriffen, hat Kinder und Frauen bombardiert. Jetzt endlich nehmen sie ihn ins Visier. Sie müssen ihn völlig erledigen.”

Khalid Ahmad sagte: “Wir sind seit vier oder fünf Jahren auf der Flucht und leben wie die Hunde. Wir wollen ihn bombardieren. Wir wollen ihn loswerden, damit die Menschen in ihr Zuhause zurück können, zu ihren Familien, ihrem Land. Das ist großartig. So Gott will, werden sie ihn weiter angreifen.”

Unterdessen spricht die Regierung in der syrischen Hauptstadt Damaskus von einem kurzsichtigen rücksichtslosen und unverantwortlichen Angriff auf einen souveränen Staat. Ein Urteil, dem der Damaszener Haidar Qazweeni beipflichtet: “Die amerikanische Aggression gegen einen Militärstützpunkt ist nicht gerechtfertigt. Es ist noch nicht bewiesen, dass die syrische Regierung hinter dem Chemiewaffenangriff steckt. Es gibt keine Untersuchung, die das bestätigt.”

Syrischen Angaben zufolge haben die USA mit ihrem Angriff auf die Basis Shayrat den Kampf des syrischen Militärs gegen die IS-Miliz geschwächt. Die dort stationierten Flieger seien eine wichtige Stütze im Kampf gegen die Terrormiliz in der Region Palmyra.

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