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Straßenschlachten in Venezuela: "Nieder mit der Diktatur"


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Straßenschlachten in Venezuela: "Nieder mit der Diktatur"

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Der Machtkampf in Venezuela spitzt sich zu: Die Opposition ruft zum Sturz der Regierung auf. In der Hauptstadt Caracas sind mehr als 50.000 Menschen auf die Straße gegangen, um Neuwahlen zu fordern und um Oppositionsführer Henrique Capriles zu unterstützen.

Die Regierung versucht den Gouverneur mundtot zu machen. Er darf 15 Jahre lang für kein öffentliches Amt kandidieren. Der 44-Jährige galt als aussichtsreicher Kandidat für die Wahl 2018.

Capriles betonte:

Dieses Verbot wird nichts ändern. Sie wollen uns einschüchtern und den Menschen die Hoffnung nehmen. Und es ist ein Versuch, um mich davon abzuhalten Präsident zu werden. Aber es geht hier nicht um meine Kandidatur. Es geht hier um Venezuela und wir werden kämpfen, um unser Land zu ändern.

Capriles will Proteste im ganzen Land organisieren. Er werde alles tun, um der Diktatur von Präsident Nicolás Maduro ein Ende zu setzen.

In Caracas lieferten sich die Demontranten heftige Straßenschlachten mit der Polizei. Die Beamten setzten Wasserwerfer und Tränengas ein, um die Menge zu zerstreuen. Es gab mehrere Verletzte.

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