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Polen gedenkt der Opfer der Flugzeugkatastrophe von Smolensk


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Polen gedenkt der Opfer der Flugzeugkatastrophe von Smolensk

Sieben Jahre nach dem Absturz des Regierungsflugzeugs im russischen Smolensk hat Polen der Opfer der Katastrophe gedacht. Bei dem Absturz starben alle 96 Passagiere, darunter der damalige Präsident Lech Kaczynski, Zwillingsbruder des Vorsitzenden der Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit PiS, Jaroslaw Kaczynski.

Bei einem Gedenkappell am Warschauer Präsidentenpalast mit zahlreichen Regierungsmitgliedern wurden die Namen der Opfer verlesen. Anschließend folgten noch mehrere weitere Gedenkfeiern.

Die PiS hatte nach ihrem Wahlsieg 2015 eine neue Untersuchungskommission zur Klärung der Absturzursache ins Leben gerufen. Deren Leiter Waclaw Berczinski erklärte an diesem Montag gegenüber dem öffentlich-rechtlichen TV-Sender TVP, das Regierungsflugzeug sei bereits in der Luft auseinandergebrochen. Dies hätten “sehr sorgfältige” Analysen des Gesprächsverlaufs zwischen den Piloten und dem Tower in Smolensk ergeben.

Der offizielle Untersuchungsbericht machte menschliches Versagen und technische Mängel für die Katastrophe beim Landeanflug im Nebel von Smolensk verantwortlich. PiS-Regierende und viele ihrer Anhänger sind der Überzeugung, der Absturz sei ein Anschlag gewesen. Verdächtig erscheint den Nationalkonservativen unter anderem, dass der Kreml bis heute die Flugzeugtrümmer nicht übergeben will.

Regierungskritiker werfen der PiS vor, den Absturz für politische Zwecke zu instrumentalisieren.

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