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Tauchen zur Titanic

Seit April 1912 liegt die Titanic auf dem Grund des Nordatlantiks. Was ist von dem einstigen Prachtschiff noch übrig? Eine Gruppe von Forschern und Abenteurern will es im kommenden Jahr herausfinden. Auch Renata Rojas, eine Bankangestellte aus New York, ist dabei. Schon als Mädchen träumte sie davon, eines Tages zum Titanic-Wrack abzutauchen.

“Hat ein Traum einen Preis? Ich habe im Laufe der Zeit auf viel verzichtet und Geld gespart. Ich besitze weder eine Wohnung noch ein Auto. Ich habe nicht den Mount Everest bestiegen. Alle meine Ersparnisse stecke ich in meinen Traum, zur Titanic zu tauchen”, so Rojas. Als Jugendliche habe sie den Film “Die letzte Nacht der Titanic” gesehen, sagt sie. Um bei der Expedition dabei zu sein, musste die 49-jährige Hobbytaucherin mehr als 100.000 US-Dollar aufbringen.

Die Expedition sei keine Touristenfahrt, betonen die Macher. Unterwasserarchäologen und Meeresbiologen wollen das Wrack im Zuge der Tauchgänge ganz genau unter die Lupe nehmen.



Nach Angaben von Stockton Rush, dem Geschäftsführer und Gründer des Unternehmens Oceangate, das die Expedition durchführt, handelt es sich um ein mehrjähriges Projekt. Pro Tauchgang können fünf Personen zum Titanic-Wrack gebracht werden. Das Hauptziel sei, den Zustand der Schiffsüberreste aufzuzeichnen, so Rush. Dazu werde unter anderem elektronische Abtasttechnik eingesetzt. Auch die Personen, die nicht als Forscher an der Mission teilnehmen, haben seiner Aussage zufolge wichtige Aufgaben. Auch sie müssten die Sonar- und Fototechnik bedienen können, sagt er.

Die Titanic sank am 15. April 1912 südöstlich von Neufundland auf ihrer Jungfernfahrt von England nach New York. Mehr als 1500 Menschen kamen ums Leben.

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