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Mindestens 100 Tote bei Anschlag auf Buskonvoi mit Evakuierten in Syrien

Nach dem Anschlag auf einen Buskonvoi mit umgesiedelten Syrern nahe Aleppo ist die Zahl der Toten nach Angaben von Aktivisten auf mindestens 112 gestiegen.

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Mindestens 100 Tote bei Anschlag auf Buskonvoi mit Evakuierten in Syrien

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Nach dem Anschlag auf einen Buskonvoi mit umgesiedelten Syrern nahe Aleppo ist die Zahl der Toten nach Angaben von Aktivisten auf mindestens 112 gestiegen. Syrische Rettungskräfte der Zivilverteidigung berichteten, dass sie rund 100 Opfer geborgen hätten. Zudem gibt es eine große Anzahl von Verletzten. Die Umsiedlung mit Bussen wird derweil fortgesetzt. Ein Abkommen zwischen Regierungsanhängern und Rebellen in Syrien sieht vor, dass Tausende vier belagerte Orte verlassen.

Unter den Evakuierten sind viele Frauen und Kinder. Die humanitäre Lage der Wartenden ist laut Beobachtern sehr schwierig. Es gebe kaum Toiletten.

Die Busse waren am Freitagmorgen in den vier Orten gestartet und erreichten in der Nacht zwei unterschiedliche Busstationen westlich von Aleppo, wo es dann zu Verzögerungen kam. Rund 5000 Menschen kamen aus den von Rebellen belagerten Orten Fua und Kafraja. Zeitgleich sollten auch rund 2200 Menschen die beiden von Regierungskräften eingeschlossenen Orte Madaja und Sabadani verlassen.