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"Tax Day" in den USA: Proteste gegen Trump


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"Tax Day" in den USA: Proteste gegen Trump

In den USA ist Tax Day, alle Amerikaner müssen ihre Steuererklärung abgeben. Landesweit wird demonstriert, für ein faires Steuersystem – und gegen Donald Trump. Er ist der erste Präsident in den den vergangenen 40 Jahren, der seine Steuererklärung nicht veröffentlicht hat. Für Tausende Amerikaner ein Anlass, zu demonstrieren – für ein gerechteres Steuersystem und die Offenlegung der Steuererklärung ihres Präsidenten.

Während des Wahlkampfes hatte Trump versprochen, sollte er die Wahl gewinnen, würde er auch seine Steuererklärung öffentlich machen. Sein Versprechen hat er nicht gehalten, Nachfragen abgebügelt: “Ich habe gewonnen, ich bin Präsident. Ich glaube, niemanden interessiert das”, erklärte Trump nach seiner Wahl in einer Pressekonferenz. Eine Umfrage der “Washington Post” kommt zu einem anderen Ergebnis: 74 Prozent der Amerikaner wollen Trumps Steuererklärungen sehen, nur acht Prozent sagen, sie seien nicht interessiert.

Trump-Kritiker haben den Verdacht, der Immobilienmogul wolle Teile seiner Geschäftsverbindungen.verbergen. “Uns interessiert das” ist das Motto der Demonstrationen zwischen San Francisco und New York – in mehr als 150 Städten wurde friedlich demonstriert. Im kalifornischen Berkeley kam es zu Rangeleien zwischen Trump-Anhängern und -Gegnern. Die Polizei nahm Medienberichten zufolge mindestens 13 Menschen fest.

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