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Geiselnahme in kongolesischem UN-Camp beendet

Ex-Rebellen aus dem Südsudan haben in ihrer Flüchtlingsunterkunft in Goma vorübergehend UN-Mitarbeiter in Geiselhaft genommen.

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Geiselnahme in kongolesischem UN-Camp beendet

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In der Demokratischen Republik Kongo haben Flüchtlinge aus dem Südsudan mindestens ein Dutzend Mitarbeiter der UN-Mission in dem Land vorübergehend als Geiseln genommen.

Laut den Vereinten Nationen handelte es sich bei den Geiselnehmern um 100 unbewaffnete ehemalige Widerstandskämpfer. Die Männer wollten mit der Geiselnahme ihrer Forderung nach Verlegung in ein Drittland Nachdruck verleihen.

Nach wenigen Stunden kamen die Geiseln wieder frei. Alle UN-Mitarbeiter seien in Sicherheit, erklärten die Vereinten Nationen. Das Camp stehe unter der Kontrolle von Blauhelmsoldaten. Der Zwischenfall werde untersucht.

Die ehemaligen Rebellen leben seit dem vergangenen Sommer gemeinsam mit Hunderten anderen Flüchtlingen in dem Camp in der Nähe der Stadt Goma. Andere afrikanische Länder haben sich bislang geweigert, die Südsudanesen wie von ihnen gewünscht aufzunehmen.