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Israel lehnt Forderungen der Hungerstreikenden Palästinenser ab


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Israel lehnt Forderungen der Hungerstreikenden Palästinenser ab

Israel hat die Forderungen von mehr als 1000 hungerstreikenden palästinensischen Häftlingen als grundlos zurückgewiesen. Die Gefangenen waren am Montag einem Aufruf des inhaftierten Fatah-Führers Marwan Barguti gefolgt.

In einem Meinungsartikel für die New York Times hatte Barguti geschrieben, nachdem alle anderen Optionen erfolglos geblieben seien, sei ein Hungerstreik, die einzige Möglichkeit Zugeständnisse Israels zu erreichen. Barguti warf “Israels inhumanem System der kolonialen und militärischen Besatzung” vor, die Gefangenen und das Volk, dem sie angehörten “durch demütigende Maßnahmen brechen zu wollen”.

“Wir sprechen mit den Gefangenen und es gibt absolut keinen Grund für einen Hungerstreik. Wir führen einen Dialog mit diesen Gefangenen. Wenn sie bessere Haftbedingungen wünschen, dann können sie das beantragen und die israelischen Behörden werden über erforderliche Veränderungen entscheiden”, erklärte der israelische Außenamtssprecher Emmanuel Nahshon.

Eigenen Angaben zufolge werden die Angehörigen von den israelischen Behörden daran gehindert, die Streikenden zu besuchen.

“Was die Gefangenen verlangen, ist nicht übertrieben. Sie fordern die Minimalrechte, die es in allen Gefängnissen in der arabischen Welt gibt. Wenn sie Telefonzellen und regelmäßige Besuche ihrer Angehörigen verlangen, dann sind das legitime Forderungen”, meint Omar Yaghmour, dessen Bruder zu den Hungerstreikenden gehört.




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Der Streik löste Proteste im Gazastreifen und in Bethlehem aus, wo es zu Zusammenstößen mit der Besatzungsmacht kam.

Nach Angaben der Gefangenenorganisation Addameer sitzen aktuell 6300 Palästinenser in Haft. Viele davon in “Verwaltungshaft”. Dabei werden die Betroffenen für Zeiträume von jeweils sechs Monaten, die beliebig oft verlängert werden können, ohne Anklage “aus Sicherheitsgründen” festgehalten.

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