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Anschlag auf syrischen Buskonvoi kommt "höchwahrscheinlich Kriegsverbrechen" gleich


Syrien

Anschlag auf syrischen Buskonvoi kommt "höchwahrscheinlich Kriegsverbrechen" gleich

Die Menschenrechtsagentur der Vereinten Nationen hat den Bombenangriff auf einen Konvoi mit Syrern nahe Aleppo in die Nähe eines Kriegsverbrechens gerückt. Bei dem Anschlag am vergangenen Samstag starben mindestens 128 Menschen, die meisten von ihnen waren Kinder.

Die Opfer sollten aus ihren belagerten Heimatorten in Sicherheit gebracht werden. Die syrische Regierung und die Opposition machten sich sich gegenseitig für die Bluttat verantwortlich. UN-Sprecher Rupert Colville deutete in Genf eine besondere Heimtücke der Urheber des Anschlags an:“Es handelt sich um eine Attacke, die höchstwahrscheinlich einem Kriegsverbrechen gleichkommt. Im Moment können wir noch nicht sagen, wie und durch wen der Angriff erfolgte. Unsere Mitarbeiter vor Ort haben Videos gesehen, auf denen sich Kinder um eine Person versammelten, die unmittelbar vor der Explosion Süßigkeiten verteilte.”

In der nordsyrischen Region um Rakka, der Hochburg der Miliz Islamischer Staat in dem Bürgerkriegsland, haben von den USA unterstützte kurdische Milizen Videos veröffentlicht, die Zivilisten auf der Flucht vor den Kämpfen um die Stadt zeigen sollen. Die kurdisch-geführte Anti-IS-Koalition hat sich nach eigenen Angaben bereits mit lokalen Offiziellen über eine Verwaltungsordnung für die Zeit nach der Rückeroberung Rakkas geeinigt. Demnach solle in der Stadt zunächst für sechs Monate eine zivile Ratsversammlung installiert werden.

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