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Frühjahrstagung IWF/Weltbank - und Christine L. winkt mit dem blauen Band


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Frühjahrstagung IWF/Weltbank - und Christine L. winkt mit dem blauen Band

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Weltbankpräsident Jim Yong Kim ist nach eigener Aussage “ermutigt” durch das Interesse, das die Regierung von US-Präsident Donald Trump bisher an seiner Institution gezeigt hat und ihre Pläne, mehr privates Kapital für die Entwicklungsfinanzierung zu nutzen. Zum Auftakt der Frühjahrstagung von Internationalem Währuingsfonds (IWF) und Weltbank in Washington sagte er:

“Wir sind ermutigt, nach Jahren des enttäuschenden globalen Wachstums stärkere Konjunkturaussichten zu sehen. Es gibt jedoch immer noch viele Abwärtsrisiken, und Länder, die im Haushalt Spielraum haben, müssen weiter Strukturreformen machen.”

Und die Attacken aus Richtung Trump gegen Handelsabkommen und Globalisierung? Seinem Haushaltsentwurf zufolge sollen die US-Mittel für die Weltbank und andere Entwicklungsbanken um insgesamt 650 Millionen Dollar (603 Millionen Euro) gekürzt werden.

Christine Lagarde, IWF:

“Der IWF ist keine Handelsorganisation, aber wir machen uns Sorgen wegen des Welthandels. Er war ein wichtiger Wachstumsmotor. Also werden wir sicherlich zusehen, wie wir uns da beteiligen können, wie wir auch weiterhin das Wachstum des Handels unterstützen können. Und das möglichst effizient, fair und global.”

Und zur Lage der Weltwirtschaft: «Frühling liegt in der Luft. Und Frühling wird es auch in der Wirtschaft.» Sie fand sogar an den deutschen Exportüberschüssen ein gutes Haar: Nicht alles sei gerechtfertigt, aber der Abbau sei immerhin in Arbeit, etwa durch Investitionen in die Kinderbetreuung und in die Integration von Flüchtlingen. «Ich habe Bundeskanzlerin Angela Merkel gesagt, dass Investitionen in den Ausbau der Breitband-Infrastruktur eine gute Idee wären», so Lagarde.

Der IWF hatte seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft Anfang der Woche leicht angehoben. Demnach soll die globale Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr um 3,5 Prozent zulegen. Im Ausblick vom Januar hatte der IWF noch mit 3,4 Prozent gerechnet. Im vergangenen Jahr war die Weltwirtschaft um 3,1 Prozent gewachsen.

su mit dpa

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