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Neue Massendemonstrationen gegen Maduro geplant


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Neue Massendemonstrationen gegen Maduro geplant

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Nach dem Tod von zwei Studenten am Rande von Großdemonstrationen hat die Opposition in Venezuela für heute eine Ausweitung ihrer Massenproteste angekündigt. Unweit einer Großdemonstration in der Hauptstadt Caracas war zuvor ein 18-jähriger Student durch einen Kopfschuss tödlich verletzt worden. Als Täter werden regierungstreue Motorrad-Milizen vermutet, die vermummt Oppositionelle angreifen. Bei einer anderen Demonstration in der Oppositionshochburg San Cristóbal an der Grenze zu Kolumbien wurde eine 23-jährige Studentin von Unbekannten erschossen, nachdem diese Jagd auf die junge Frau und ihren Freund gemacht hatten.

Landesweit gingen am Mittwoch nach Schätzungen bis zu sechs Millionen Oppositionsanhänger in mehreren Städten auf die Straße. Die Polizei setzte zum Teil massiv Tränengas ein und nahm Hunderte Demonstranten in Gewahrsam. Die Opposition fordert Neuwahlen und macht Präsident Nicolás Maduro für die schwere politische und ökonomische Krise in dem ölreichen Land verantwortlich.

Bei einer Kundgebung in Caracas warf der Präsident der Opposition vor, zusammen mit “ausländischen Kräften” einen Staatsstreich vorzubereiten, um den Sozialismus in Venezuela zu “zerstören”:

“Ich will diese Schlacht gewinnen. Und ich möchte, dass sich die Menschen auf einen friedlichen Sieg mit Stimmabgabe vorbereiten, auf einen totalen Wahlsieg.”

Maduro feierte im Zentrum von Caracas mit Zehntausenden Anhängern unbehelligt den vierten Jahrestag seiner Präsidentschaft. Als Reaktion auf die Oppositionsproteste will er die 500.000 Mitglieder der Nationalen Miliz mit Gewehren ausrüsten. Zudem versetzte Maduro das Militär in Alarmbereitschaft. Für den gewaltsamen Tod eines Mitglieds der Nationalgarde in San Antonio de los Alto machte ein Regierungsvertreter die Opposition verantwortlich. Unklar war zunächst, wie der Nationalgardist ums Leben kam. Seit Ausbruch der Proteste starben insgesamt neun Menschen in Venezuela.

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