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Tillerson kritisiert Atomabkommen mit Iran


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Tillerson kritisiert Atomabkommen mit Iran

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US-Außenminister Rex Tillerson hat das im Sommmer 2015 geschlossene Atomabkommen des Westens mit dem Iran scharf kritisiert. Der Atomdeal erfülle nicht das Ziel, das Land von der Entwicklung von Atomwaffen abzuhalten. Er verzögere nur das Erreichen des iranischen Ziels des Irans. Außerdem würden zahlreiche andere Bedrohungen durch den Iran außer Acht gelassen, sagte Tillerson in Washington:

“Die Beweislage ist klar: Die provokanten Aktionen des Iran bedrohen die Vereinigten Staaten, die Region und die ganze Welt. Die Trump-Regierung begutachtet derzeit alle Facetten unserer Iran-Politik. Wenn wir unsere Schlüsse gezogen haben werden wir den durch Teheran gestellten Herausforderungen mit Klarheit und Überzeugung begegnen.”

Zwar halte sich die Islamische Republik an den Atomdeal, doch bleibe das Land auf vielen Ebenen und mit vielen Methoden ein Förderer von Terrorismus, so Tillerson.

US-Präsident Donald Trump hat eine Prüfung des Atomabkommens durch mehrere Behörden unter Führung des Nationalen Sicherheitsrats angeordnet. Dabei soll auch bewertet werden, ob es im Interesse der nationalen Sicherheit der USA ist, die Sanktionen gegen das Land aufzuheben. Während des US-Wahlkampfes im vergangenen Jahr hatte Trump die Zukunft des Abkommens in Frage gestellt. Im Februar bezeichnete er die Vereinbarung erneut als “schrecklichen Deal”.

Mit der im Juli 2015 in Wien geschlossenen Vereinbarung sollte die Sorge der Weltgemeinschaft vor einer iranischen Atombombe zerstreut werden. Der Iran unterwirft demnach unter anderem seine Urananreicherung bis zu 25 Jahre lang einem mehrstufigen System von Beschränkungen und Kontrollen durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA). Im Gegenzug sollte der Westen Wirtschaftssanktionen gegen das Land aufheben.

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