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Kampf gegen Menschenschmuggel: Boote für Libyen

Die Küstenwache des nordafrikanischen Landes soll mit den italienischen Patrouillenbooten künftig schiffbrüchigen Flüchtlingen zu Hilfe eilen.

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Die italienische Regierung hat der libyschen Küstenwache die ersten zwei von insgesamt zehn Patrouillenbooten übergeben, die zur Rettung von Flüchtlingen eingesetzt werden sollen. Zudem wurden die künftigen libyschen Besatzungsmitglieder von ihren italienischen Kollegen geschult.

Die Boote sollen vor der Küste Libyens kreuzen und Flüchtlinge zu Hilfe eilen, die oft in kaum seetüchtigen Kähnen die Überfahrt nach Italien wagen.

In seiner Rede im Rahmen der Übergabezeremonie erinnerte Italiens Innenminister Marco Minniti daran, dass man Anfang Februar eine Vereinbarung mit der libyschen Regierung zur Bekämpfung von Menschenschmuggel getroffen habe.

Schätzungen zufolge halten sich in Libyen Hunderttausende Menschen auf, die nach Europa weiterreisen wollen.