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Konflikt um Weideland: Umweltschützerin Kuki Gallmann angeschossen


Kenia

Konflikt um Weideland: Umweltschützerin Kuki Gallmann angeschossen

Die Umweltschützerin Kuki Gallmann ist in ihrer Wahlheimat Kenia angeschossen worden. Der Angriff passierte auf ihrer Touristen-Lodge im Norden des Landes. Gallmann ist unter anderem bekannt für ihren Roman “Ich träumte von Afrika”, der mit Kim Basinger verfilmt wurde.

Gallmann wollte gerade ein niedergebranntes Gebäude auf ihren Ländereien zu inspizieren, als der Angriff passierte. Hinter der Attacke steht mutmaßlich ein Konflikt um Weideland. Wegen der anhaltenden Dürre sterben den Hirten die Tiere weg, sie dringen als Ausweg in Naturschutzgebiete und private Farmen ein, um mit den verbliebenen Tieren die dortigen Flächen zu beweiden. Die Regierung heize die Konflikte zusätzlich an, heißt es, in Hinblick auf die Wahlen im August.

Bei den Auseinandersetzungen wurden bereits mehrere Menschen getötet, immer wieder gibt es Fälle von Brandstiftung auf den privaten Farmen. Auch Gallmanns Tochter war im März angeschossen worden.

Die 73-jährige Gallmann setzt sich seit Jahren für einen nachhaltigen Tourismus in Afrika ein.

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