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Die Börse fährt auf Macron ab

Viele Händler setzen darauf, dass der 39-Jährige Frankreichs Präsident wird, da Macron als wirtschaftsfreundlich gilt.

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Die Börse fährt auf Macron ab

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Hochstimmung an den Börsen nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Der französische Leitindex erreichte teils so gute Werte wie seit 2008 nicht mehr. Der Deutsche-Aktien-Index knackte erstmals die 12.400-Punkte-Marke.

Viele Börsianer setzen darauf, dass Macron ins Amt kommt, schließlich gilt der 39-Jährige als wirtschaftsfreundlich. Doch es gibt auch mahnende Stimmen.

Oliver Roth von der Oddo Seydler Bank AG sagt: “Und eigentlich haben die Börsen gezeigt, dass sie nicht unbedingt der Hort der Weisheit und des Wissens sind, wenn es um zukünftige Entwicklungen geht. Das hat man bei Trump gesehen, das hat man beim Brexit gesehen. Und deshalb warne ich zur Vorsicht, denn noch hat der linksliberale Marcron, der Kandidat des bürgerlichen Lagers, eben noch nicht die Präsidentschaftswahl gewonnen.”

Der Euro wurde am ersten Handelstag nach dem ersten Wahlgang in Frankreich zeitweilig mit 1,0911 US-Dollar gehandelt. Der Referenzkurs war seitens der Europäischen Zentralbank zum Wochenende bei 1,0698 Dollar fixiert worden.