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Glückwünsche übers Internet: Viele Spitzenpolitiker feiern Macron


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Glückwünsche übers Internet: Viele Spitzenpolitiker feiern Macron

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Der Wahlsieg des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron in der ersten Runde hat bei Spitzenpolitikern in ganz Europa Erleichterung ausgelöst. Die EU-Kommission sprach sich klar für den liberalen Kandidaten und gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen aus.

Die EU-Außenbeauftragte Federica Mopgherini schrieb auf Twitter, die Flaggen der EU und Frankreichs nach dem Wahlsieg Macrons gemeinsam zu sehen, bedeute Hoffnung und Zukunft.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ließ Macron Glückwünsche zum Wahlergebnis ausrichten und wünschte viel Erfolg bei der Stichwahl in zwei Wochen.

Österreichs Außenminister Sebastian Kurz äußerte auf Twitter keine eindeutige Präferenz für Macron. Jedoch hob er die Bedeutung Frankreichs für die Zukunft der EU hervor:

Die deutsche Bundesregierung zeigte sich ebenfalls erfreut. Regierungssprecher Steffen Seibert twitterte:

Die Zweitplatzierte, die Rechtspopulistin Marine Le Pen, bekam Grüße aus Moskau. Le Pen hatte sich noch vor Kurzem mit Präsident Wladimir Putin getroffen. Zwar wies die russische Regierung jegliche Bevorzugung Le Pens zurück, Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte aber der Agentur Tass zufolge, Russland wolle das Verhältnis zu Frankreich nach der Wahl verbessern.

Offene Unterstützung bekam Le Pen aber aus dem russischen Parlament: Der Abgeordnete Konstantin Kossatschow schrieb auf Faccebook, Es sehe nach einem Kampf ähnlich dem zwischen Clinton und Trump aus. Alle Verlierer setzten auf Macron, Le Pen könne nur auf sich selbst zählen. Aber die Hoffnung sterbe zuletzt.

Der erwähnte US-Präsident Donald Trump reagierte ebenfalls: Er twitterte, in Frankreich gehe gerade eine sehr interessante Wahl vonstatten. Hillary Clinton hingegen äußerte sich nicht auf Twitter.

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Frankreich-Wahl: Macron und Le Pen zurück im Wahlkampf