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"Unfähig für den Posten des Premierministers" - Schlagabtausch im britischen Parlament

Bei der letzten Fragestunde im Unterhaus vor den Neuwahlen am 8. Juni warf Theresa May ihrem Widersacher Jeremy Corbyn vor, er sei für den Posten des Premierministers nicht fähig.

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"Unfähig für den Posten des Premierministers" - Schlagabtausch im britischen Parlament

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Im britischen Parlament haben sich Premierministerin Theresa May und Oppositionführer Jeremy Corbyn einen heftigen Schlagabtausch geliefert. Bei der letzten Fragestunde im Unterhaus vor den vorgezogenen Neuwahlen am 8. Juni warf May Corbyn vor, er sei für den Posten des Premierministers nicht fähig: “Jede Stimme für ihn ist eine Stimme für einen chaotischen Brexit. Jede Stimme für ihn ist eine Stimme für eine Chaos-Koalition – eine schwache Führungsfigur gestützt von den Liberaldemokraten und den schottischen Nationalisten.” Sie stehe dagegen für eine stabile und starke Regierung.

Corbyn hielt May im Gegenzug vor, ihre Regierung vertrete nur die Interessen der Wohlhabenden, sie vernachlässige das Gesundheitssystem und den sozialen Wohnungsbau. “Die Premierministerin und die Konservativen kümmern sich nur um die Reichen, nicht um den Rest”, so Corbyn. “Sie sind stark gegen die Schwachen und schwach gegen die Starken.”

Einen neuen Ipsos-Umfrage zufolge hat Mays konservative Partei ihren Vorsprung vor Corbys Labour-Partei ausgebaut. Demzufolge kommen die Konservativen auf 49 Prozent und Labour auf 26 Prozent. Das entspricht etwa der Zustimmung, den die “Eiserne Lady” Margaret Thatcher” 1983 erhielt. Hauptthema im Wahlkampf ist der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union.

Am Abend empfängt May EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker und Brexit-Chefunterhändler Michel Barnier, um über das weitere Vorgehen bei den Brexit-Verhandlungen zu sprechen.