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Schüsse und Festnahmen bei Anti-Terror-Razzien in London


Großbritannien

Schüsse und Festnahmen bei Anti-Terror-Razzien in London

Bei Anti-Terror-Aktionen in London und der angrenzenden Grafschaft Kent haben Sicherheitskräfte mehrere Menschen festgenommen. Eine Frau, gegen die nach Angaben der Polizei ermittelt wird, wurde bei einem Einsatz im Nordwesten Londons niedergeschossen. Ihr Gesundheitszustand sei ernst, aber stabil, teilte die Polizei mit. Gegen die Festgenommenen, unter ihnen ein 16-Jähriger und zwei 20-Jährige, sei bereits seit längerem ermittelt worden. Ihnen wird unter anderem die Vorbereitung von Terroranschlägen und die Anstiftung zu Attentaten vorgeworfen, so Neil Basu von der Londoner Polizei:

“Angesichts des Horrors, den London vor einigen Wochen erlebt hat, sind wir in Gedanken immer noch bei den Opfern und Überlebenden dieses schrecklichen Tages. In diesem Zusammenhang möchte ich versichern, dass die Polizeiaktionen auf die angestiegene Terrorbedrohung abgestimmt sind. Beinahe täglich verzeichnen wir Festnahmen, wie Sie etwa gestern sehen konnten.”

In der Nähe des Parlaments in London war am Donnerstag ein mit mehreren Messern bewaffneter 27-Jähriger von Anti-Terror-Einheiten gestellt worden. Die Festnahme des Londoners steht laut Polizei nicht in Zusammenhang mit den aktuellen Razzien. Der 27-Jährige sei dem britischen Inlandsgeheimdienst bekannt gewesen, berichteten britische Medien unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Am Parlament und auf der nahen Westminster-Brücke hatte ein mutmaßlich islamistischer Attentäter am 22. März fünf Menschen getötet. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Parlament und den Amtssitz der Premierministerin waren daraufhin verstärkt worden.

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