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"Unüberwindbar": Ungarn stellt Doppelzaun an Grenze zu Serbien fertig


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"Unüberwindbar": Ungarn stellt Doppelzaun an Grenze zu Serbien fertig

Ungarn hat seinen doppelten Zaun an der Grenze zu Serbien fertiggestellt. Dieser Zaun zieht sich die ganze Grenze entlang, über gut 150 Kilometer.

Er ist ausgestattet mit Bewegungsmeldern und Wärmebildkameras. Regierungschef Viktor Orbán nennt den Zaun praktisch unüberwindbar, egal wie viele Menschen kämen.

Indem Ungarn seine Grenze schütze, schütze es auch die Grenze des innereuropäischen Schengenraums, sagt Károly Kontrát, Staatssekretär im Innenministerium.

Man müsse sich auf einen Massenansturm vorbereiten, noch stärker als bisher, fügt er hinzu. Die Strecke für Migranten über den Balkan werde weiterhin genutzt. Jetzt, zum Sommer, seien wieder mehr von ihnen unterwegs nach Europa.

Auch der größere Teil der serbischen Grenze nach Kroatien ist durch einen Zaun gesichert – das alles ist eine Reaktion auf den Flüchtlingsansturm von 2015.

Wer in Ungarn Asyl haben will, kann es inzwischen nur noch in zwei Aufnahmezentren direkt an der Grenze beantragen. Weiter ins Land darf man von dort aus nicht, nur zurück nach Serbien.

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