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Neuwahlen auf Malta nach Korruptionsvorwürfen


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Neuwahlen auf Malta nach Korruptionsvorwürfen

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Maltas Ministerpräsident Joseph Muscat hat für den 3. Juni vorgezogene Parlamentswahlen in dem kleinsten EU-Mitgliedsland angekündigt. Er könne nicht zulassen, dass die Erfolge seiner Regierung durch “grundlose Angriffe” gefährdet würden, erklärte der 43-jährige Regierungschef bei einer Mai-Kundgebung in der Hauptstadt Valletta. Hintergrund sind Korruptionsvorwürfe gegen seine Familie im Zusammenhang mit Briefkastenfirmen in Panama. Muscat bezeichnete die Anschuldigungen als “Lügen”.

Regulär wäre die Parlamentswahl auf Malta erst im kommenden Jahr fällig. Muscat regiert die Inselrepublik seit 2013. Damals hatte seine sozialdemokratische Arbeiterpartei die Wahlen gewonnen und die Konservativen in der Regierung abgelöst. In jüngsten Umfragen lag die Arbeiterpartei vier Prozentpunkte vor den Konservativen.

Muscat auf der Kundgebung: Die besten Zeiten stehen Malta noch bevor

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