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Schweden: Statt Passkontrolle mehr Grenzüberwachung


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Schweden: Statt Passkontrolle mehr Grenzüberwachung

Die schwedische Regierung hat bekannt gegeben, auf Passkontrollen in Zügen aus Dänemark zu verzichten. Grenzkontrollen sollen aber verschärft durchgeführt werden. Gleichzeitig sollen auch mehr Überwachungs- und Röntgenkameras eingesetzt werden, Nummernschilder gescannt – und der Zugang zu Datenbanken verbessert werden. Im Januar 2016 hatte Schweden wieder Passkontrollen eingeführt. Damit wollte das Land die Zahl der einreisenden Flüchtlinge besser kontrollieren. Vor allem Pendler mussten wegen der Passkontrollen wesentlich längere Fahrzeiten in Kauf nehmen.

Geht es nach der EU-Kommission, sollen die Grenzkontrollen innerhalb des Schengenraums bis Jahresende wieder abgeschafft werden. Das Schengener Abkommen regelt die weitgehende Reisefreiheit zwischen 26 europäischen Ländern. Zuletzt hatte die EU-Kommission einer 6-monatigen Verlängerung der Kontrollen an den Grenzen von Deutschland, Österreich, Dänemark, Schweden und Norwegen zugestimmt.

Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 hatten die Schengenländer nach dem EU-Gesetz zulässige Grenzkontrollen eingeführt, diese sind auf eine Dauer von 2 Jahren beschränkt.
EU-Kommissar Dimitris Avramopoulos sagte, es sei an der Zeit, “schrittweise zu einem voll funktionierenden Schengensystem zurückzukehren”.

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