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US-Soldatin Hilda (22) hat den eigenen Tod in Afghanistan im Foto festgehalten

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US-Soldatin Hilda (22) hat den eigenen Tod in Afghanistan im Foto festgehalten

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Hilda Clayton, eine 22-jährige Fotografin der US-Armee, hat den Moment im Foto festgehalten, in dem sie durch die Explosion einer Mörsergranate getötet wurde, die auch vier afghanische Soldaten mit den Tod riss.

Bei der Explosion handelte es sich um einen tragischen Unfall, der sich bei einer militärischen Übung 2013 ereignete. Hilda Clayton sollte das Training zusammen mit einem Praktikanten das Training von drei afghanischen Soldaten verfolgen und Fotos davon machen. Die Übung fand bei heißen Temperaturen statt – am 2. Juli 2013 in der Region von Qaraghahi im Osten von Afghanistan.

Die US-Armee hat die Bilder, die Hilda Clayton damals gemacht hat, Anfang Mai 2017 veröffentlicht. Gepostet wurden die Fotos von “Army U Press” auf deren Twitter-Konto “in Gedenken an Spc. Hilda Clayton”. Die Soldatin war in Fort Meade in Maryland stationiert.

Auch einer der getöteten afghanischen Soldaten, der Praktikant, hat ein Foto von diesem schrecklichen Moment gemacht.

Die Bilder wurden auch in der März-April Ausgabe der Military Review veröffentlicht – in einem Artikel, in dem es um die Gleichheit von Männern und Frauen in der US-Armee geht.