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Lässt der Brexit Londons Banken bluten?


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Lässt der Brexit Londons Banken bluten?

Großbritannien will raus aus der Europäischen Union: Was bedeutet das für die City of London? Das Finanzzentrum im Herzen der britischen Hauptstadt ist der Sitz zahlreicher Unternehmen unter anderem aus dem Banken- und Versicherungswesen.

Die City of London sei der Arbeitsplatz zahlreicher Menschen und sorge für hohe Steuereinnahmen – sie diene der britischen und der europäischen Wirtschaft, so Jeremy Browne, der bei der “City” für EU-Belange zuständig ist.

Kommt das, was einige Briten befürchten? Werden Unternehmen London den Rücken kehren und sich andernorts ansiedeln, eben weil Großbritannien kein EU-Mitglied mehr sein wird? Und was bringt die Zukunft für das Bankwesen in anderen europäischen Ländern?

“London ist ein Finanzzentrum – nicht nur für Europa und die EU, sondern für die ganze Welt. London hat jahrelang Europas finanzielle Interessen geschützt”, gibt Jens Peter Leschley Neergård von der Danske Bank, dem größten Kreditinstitut Dänemarks, zu bedenken.

Rund eine Millionen Menschen sind in London im Finanzwesen beschäftigt. Einige Banken haben bereits anklingen lassen, Stellen verlagern zu wollen. Doch er warnt davor, diesem möglichen Phänomen zu viel Bedeutung zu schenken. Der Großteil der Geschäftstätigkeiten werde in London verbleiben, sagt Browne voraus, denn: “London ist DER weltweite Finanzplatz in Europa.”

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