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Macron erhält Unterstützung von Obama und klagt gegen Fake News

Gereizte Stimmung nach dem TV-Duell: Macron reagiert mit einer Klage auf das Gerücht über ein vermeintliches Offshore-Konto, das Marine Le Pen vor laufender Kamera angesprochen hatte.

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Macron erhält Unterstützung von Obama und klagt gegen Fake News

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“Ich möchte, dass Sie wissen, dass ich Emmanuel Macron unterstütze”, mit dieser eindeutigen Videobotschaft hat sich der frühere US-Präsident Barack Obama in den französischen Wahlkampf eingeschaltet – und dem sozialliberalen Kandidaten Macron prominente Schützenhilfe geliefert.

Dieser geht nach dem TV-Duell mit seiner rechtspopulistischen Konkurrentin in die juristische Offensive. Marine Le Pen hatte Gerüchte angesprochen, denen zufolge Macron ein verstecktes Konto auf den Bahamas besitze. Er reagierte mit einer Klage, die Staatsanwaltschaft hat bereits Vorermittlungen eingeleitet.

Im französischen Radio erklärte der ehemalige Investmentbanker, er habe immer die Absicht gehabt, in die öffentliche Sphäre zurückzukehren. Während der vier Jahre im Privatsektor habe er immer Interessenskonflikte, die er später seinen Mitbürgern nicht hätte erklären können, vermieden. Er habe nie ein solches Konto besessen.

Gerüchte über ein geheimes Konto waren vor der TV-Debatte am Mittwochabend über soziale Netzwerke verbreitet worden. Macron warf seiner Kontrahentin umgehend Verleumdung vor.

Le Pen weist jede Verantwortung zurück. Sie habe ihn gefragt, ob man nicht vielleicht zu spät Dinge über ihn herausfinden werde, sagte Le Pen in einem Interview im französischen Radio.

Ob sie irgendwelche Beweise hätte?

Antwort von Le Pen: Dann hätte sie das gestern bestätigt.

Macron und Le Pen kämpfen mit aller Härte um die Stichwahl an diesem Sonntag. Auf Wahlkampf Besuch in der Bretagne, wurde die Kandidatin des Front National von Gegnern mit Eiern beworfen.