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Krank durch Babypuder: 110 Millionen Dollar für Krebs-Patientin


USA

Krank durch Babypuder: 110 Millionen Dollar für Krebs-Patientin

Johnson & Johnson ist von einem Gericht im US-Staat Missouri verurteilt worden, mehr als 110 Millionen Dollar an eine Frau aus Virginia zu bezahlen, die ihren Eierstockkrebs auf Talkumprodukte des Unternehmens zurückführt.

Das Urteil in St. Louis war das bisher größte, dass dem Pharmazie- und Konsumgüterhersteller aus rund 2400 Klagen entstand. Johnson & Johnson wird vorgeworfen, nicht genügend vor Krebsrisiken von Talkum-Produkten wie Babypuder gewarnt zu haben.

In St. Louis wurde J & J bereits in drei Fällen zu insgesamt 197 Millionen Dollar Schadenersatz-Zahlungen verurteilt. Dort sind bereits Berufungsverfahren anhängig. Auch im neuen Fall will das Unternehmen Berufung einlegen.