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Nordkorea: War Kim Jong-Un Ziel eines Giftanschlags?


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Nordkorea: War Kim Jong-Un Ziel eines Giftanschlags?

Nordkorea hat den US-amerikanischen und südkoreanischen Geheimdienst beschuldigt, einen Giftanschlag auf Nordkoreas Staatschef Kim-Jong Un geplant zu haben.

Die Attacke mit “biochemischen Substanzen” sollte bei einem öffentlichen Auftritt in Pjöngjang von einer durch CIA und von südkoreanischen Geheimdiensten unterstützten “terroristischen Gruppierung” ausgeführt werden. Ein nordkoreanischer Staatsbürger soll während eines Arbeitsaufenthalts in Russland von Südkorea bestochen worden sein, um die Geheimdienste bei der Umsetzung ihres Planes zu unterstützen. Mit diesem Agenten habe das Land in “Satellitenkontakt” gestanden.

Laut dem nordkoreanischen Ministerium für Staatssicherheit sei man zu einem Gegenschlag bereit, um die Terroristen zu “gnadenlos zu bekämpfen” und in einem “Anti-Terror-Angriff” zu zerstören. Eine entsprechende Erklärung hatte das nordkoreanische Staatsfernsehen veröffentlicht. Darüber, wie das Komplott entdeckt wurde, gab es keine Angaben.

Wegen des Ausbaus des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms und wiederholten Raketentests ist die Situation in der Region angespannt. Trotz UN-Verbotsresolutionen zündet Pjöngjang immer wieder Testraketen und verärgert damit Südkorea und andere Staaten, wie die USA.

Erst vor zwei Wochen hatte US-Außenminister dem kommunistischen Land damit gedroht, es wieder auf die schwarze Liste der Staaten zu setzen, die den Terrorismus finanzierten. Im UN-Sicherheitsrat forderte er verschärfte diplomatische und wirtschaftliche Isolierung des Landes.

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