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Uber: US-Justiz ermittelt wegen Behördentäuschung

Das US-Justizministerium hat Untersuchungen gegen Uber eingeleitet.

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Uber: US-Justiz ermittelt wegen Behördentäuschung

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Das US-Justizministerium hat Untersuchungen gegen Uber eingeleitet. Amerikanischen Medien zufolge drohen dem Fahrdienstvermittler für seine Versuche, Behörden-Mitarbeiter zu täuschen, juristische Konsequenzen. Beim sogenannten Greyballing fingierte Uber die Anzeige in der Buchungs-App für Behörden-Mitarbeiter in Städten, wo der Fahrdienst gegen geltende Beförderungsregeln verstieß. Üblicherweise buchen Kontrolleure Fahrten, um Uber auf frischer Tat zu erwischen.

Nachdem die “New York Times” im März über die Täuschungs-Software berichtet hatte, erklärte Uber, sie nicht mehr gegen Kontrolleure einsetzen zu wollen. Der Fahrdienst-Vermittler gerät seit Monaten immer wieder in Negativ-Schlagzeilen: Es gibt Patentstreitigkeiten mit der Google-Mutter Alphabet, Zwist mit Fahrern über Honorar-Kürzungen und Vorwürfe, Uber toleriere sexuelle Belästigungen.