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UNO-Mitarbeiter in Kolumbien entführt


Kolumbien

UNO-Mitarbeiter in Kolumbien entführt

Ein UN-Mitarbeiter eines Antidrogenprogramms ist im Südosten Kolumbiens entführt worden. Ein Vertreter der Regierung sagte, man rechne mit einer raschen Freilassung. An der Unterstützung der UNO für den Friedensprozess zwischen kolumbianischer Regierung und der Farc-Guerilla werde sich nichts ändern. Mit UNO-Hilfe wird versucht, Bauern davon zu überzeugen, den Kokaanbau aufzugeben. Kriminelle und abtrünnige Guerillakämpfer versuchen aber die Kokainproduktion fortzuführen. Einige FARC-Splittergruppen weigern sich aber, ihre Waffen abzulegen; sie sind in den Drogenschmuggel verwickelt.

Im vergangenen November hatte die kolumbianische Regierung nach vierjährigen Verhandlungen mit der linksgerichteten FARC-Guerilla ein Friedensabkommen geschlossen. Es sieht vor, dass die rund 7000 Kämpfer der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) ihre Waffen unter Aufsicht der UNO in landesweit 26 Entwaffnungszonen niederlegen. Später sollen sie in die Zivilgesellschaft eingegliedert werden. Der Prozess begann Anfang März, bis Ende Mai soll die Entwaffnung abgeschlossen sein.

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