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May vs. Corbyn: Wahlkampf im Schatten des Brexit


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May vs. Corbyn: Wahlkampf im Schatten des Brexit

Nach den Kommunalwahlen in Großbritannien ist jetzt der Wahlkampf um die Parlamentswahl im Juni in die heiße Phase gestartet. Zentrales Thema: der Brexit. Nachdem Theresa May erklärt hatte, dieser könne mit Jeremy Corbyn und seiner Labour-Partei nur “im Chaos enden”, wehrte sich dieser jetzt gegen die Kritik – und erklärte, Labour wolle einen “Brexit für alle.”

Außerdem erklärte Corbyn: “Bei dieser Wahl geht es nicht um den Brexit an sich. Um den ging es beim Referendum in vergangenen Juni. Jetzt geht es darum, welche Art von Brexit wir wollen und welche Art Land wir in Zukunft sein wollen. Und darum, wer sich wirklich für die Belange der Arbeiter einsetzen will.”

Dass ihr diese auch am Herzen liegen, versuchte Theresa May beim Besuch einer Fabrik in der Region West Midlands zu zeigen. Außerdem wiederholte sie ihre Aussage, dass der EU-Austritt nur mit den Tories gelingen könne:

“Die Verhandlungen könnten teilweise schwierig werden. Das bedeutet, dass wir eine starke und stabile Führung brauchen, die für das Vereinigte Königreich am Verhandlungstisch sitzen wird. Da werden 27 EU-Länder an der einen Seite des Tisches sitzen – und nur eine einzige Person wird sich für das Vereinigte Königreich starkmachen. Die Frage, die wir uns bei den Parlamentswahlen stellen müssen, ist: Wer kann diese starke Führung bieten: ich oder Jeremy Corbyn?”

Umfragen sagen für die Parlamentswahl einen klaren Sieg für Theresa Mays konservative Partei voraus. Den dürfte May auch als Mandat für einen EU-Austritt in ihrem Sinne werten, also für einen harten Brexit.

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