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Deutschland: CDU gewinnt Landtagswahl in Schleswig-Holstein

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Von Euronews
Deutschland: CDU gewinnt Landtagswahl in Schleswig-Holstein

<p>In Deutschland hat die <span class="caps">CDU</span> die Landtagswahl in Schleswig-Holstein gewonnen. Dem <a href="https://www.landtagswahl-sh.de/startsite/LTW2017_2_1.pdf">vorläufigen amtlichen Endergebnis zufolge erhielten die Konservativen mit Spitzenkandidat Daniel Günther 32 Prozent der Stimmen</a>.</p> <p>Die <span class="caps">SPD</span> des bisherigen Ministerpräsidenten Torsten Albig kam auf 27,2 Prozent. Die Sozialdemokraten regierten bislang gemeinsam mit den Grünen und dem <span class="caps">SSW</span>, der Partei der dänischen und friesischen Minderheiten. Dieses Bündnis hat nun aber keine Mehrheit mehr.</p> <p>Die Grünen kamen bei der Wahl im nördlichsten deutschen Bundesland auf 12,9, die <span class="caps">FDP</span> auf 11,5 und die AfD auf 5,9 Prozent. Die Linke verpasste mit 3,8 Prozent den Einzug in den Kieler Landtag. Der <span class="caps">SSW</span>, für den die Fünfprozenthürde nicht gilt und der also in jedem Fall im Landtag sitzt, erhielt 3,3 Prozent der Stimmen.</p> <p><span class="caps">CDU</span>-Spitzenkandidat Günther sagte, er wolle nun eine “Jamaika-Koalition” (also schwarz-gelb-grün, nach den Parteifarben) mit Grünen und <span class="caps">FDP</span>. Beide Parteien erzielten jeweils zweistellige Ergebnisse und hätten sowohl mit der <span class="caps">CDU</span> als auch mit der <span class="caps">SPD</span> eine Mehrheit im neuen Landtag.</p> <p>Die Grünen favorisieren allerdings eine “Ampel”-Koalition (also rot-gelb-grün) mit <span class="caps">SPD</span> und <span class="caps">FDP</span>, zeigen sich aber auch offen für eine andere Konstellation offen. Die umworbene <span class="caps">FDP</span> hält sich bedeckt.</p> <p>Eine große Koalition jedenfalls, so <span class="caps">CDU</span>-Mann Günther weiter, sei “das falscheste Signal” nach so einer Wahl. Die Schleswig-Holsteiner wollten einen Wechsel; das gehe nur, wenn die <span class="caps">CDU</span> die Landesregierung anführe.</p>