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IWF: Asien stark, könnte aber demnächst alt aussehen


Wirtschaft

IWF: Asien stark, könnte aber demnächst alt aussehen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Wachstumsprognose für die Region Asien-Pazifik auf 5,5 Prozent im Jahr 2017 angehoben, warnt aber, dass die kurzfristigen Aussichten “von erheblicher Unsicherheit” getrübt seien. Nach 5,3 Prozent Plus im vergangenen Jahr geht es 2018 mit gebremstem Tempo weiter – plus 5,4 Prozent.

Auf mittlere Sicht sieht der Fonds die Produktivität langsamer als bisher zunehmen – das gelte für die fortgeschrittenen Volkswirtschaften wie auch für China. „Viele Menschen werden alt werden, bevor sie wohlhabend sind“, so der IWF-Direktor für Asien-Pazifik, Changyong Rhee zur drohenden Überalterung. Ohne Reformen werde das “Produktivitätswachstum wahrscheinlich auf absehbare Zeit niedrig bleiben”, so die IWF-Analyse. Dabei werde der “Gegenwind durch das schnelle Altern immer wichtiger.”

Der jüngste regionale Wirtschaftsausblick hält die regionale Perspektive trotzdem für “robust – die stärkste weltweit – jüngste Daten machten “Hoffnung, dass der Impuls wieder zunimmt.”

su

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