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Nach der Wahl: Frankreichs Parteien wollen sich neu erfinden


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Nach der Wahl: Frankreichs Parteien wollen sich neu erfinden

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Frankreich jagt von einer Wahl zur nächsten. Unmittelbar nach dem Sieg von Emmanuel Macron im Rennen um das Präsidentenamt nimmt das Land die im Juni stattfindende Parlamentswahl in den Blick. Macrons Bewegung “En Marche”, die erst im April 2016 gegründet wurde, wird sich für die kommenden Herausforderungen in “La République en marche” umtaufen. Eine der wichtigsten Aufgaben ist jetzt, Kandidaten für alle 577 Wahlbezirke zu finden.

Richard Ferrand, der Generalsekretär der Macron-Bewegung, sagte, bei einem Treffen des “En-Marche”-Führungsgremiums seien erste Entscheidungen hinsichtlich des kommenden Wahlkampfes getroffen worden. Unter anderem sei festgehalten worden, dass sich die Bewegung weiterentwickeln müsse, um ihre Ziele zu erreichen.

In dieser Hinsicht sind sich die Verantwortlichen von “En Marche” und des Front National ausnahmsweise einig. Denn die Rechtsaußenpartei von Marine Le Pen hat ebenfalls Änderungen angekündigt. Die Parteispitze ließ anklingen, dass auch der FN künftig unter neuem Namen antritt. Generalsekretär Nicolas Bay sagte, es gehe darum, die Veränderungen in der Wählerschaft zu berücksichtigen. “Der Front National ist ein Mittel, das sich zu mehr Effizienz entwickeln wird und das noch mehr Menschen zusammenbringen wird”, sagte er.

FN-Präsidentschaftskandidatin Le Pen hatte bei der Wahl 33,9 Prozent der Stimmen erhalten. Es war das zweite Mal, dass die rechtsextreme Partei die Stichwahl erreicht hatte. 2002 unterlag Le Pens Vater Jean-Marie dem Konservativen Jacques Chirac.

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