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US-Präsident Trump entlässt FBI-Chef Comey


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US-Präsident Trump entlässt FBI-Chef Comey

US-Präsident Donald Trump hat James Comey, den Direktor des FBI (Federal Bureau of Investigation) mit augenblicklicher Wirkung seines Amtes enthoben. Sean Spicer, der Sprecher des Weißen Hauses, erklärte, Trump habe mit dieser Entscheidung eine Empfehlung von Justizminister Jeff Sessions umgesetzt.

Es sei wichtig, eine neue FBI-Führung zu finden, die das Vertrauen der Öffentlichkeit in diese wesentliche Strafverfolgungsbehörde wiederherstelle, schrieb Trump in einem Brief an Comey.

Das FBI ermittelt wegen möglicher Russland-Kontakte von Trump-Mitarbeitern. Erst vor wenigen Tagen äußerte sich Comey zu den Vorwürfen, das FBI habe den Ausgang der Präsidentenwahl beeinflusst, indem kurz zuvor bekannt gegeben wurde, dass die Ermittlungen gegen die Kandidatin der Demokraten, Hillary Clinton, wegen der sogenannten E-Mail-Affäre wiederaufgenommen würden. Clintons Meinung zufolge sei ihre Niederlage auch auf diesen Umstand zurückzuführen gewesen. Comey sagte diesbezüglich vor wenigen Tagen im Senat: “Es war schrecklich. Mir wird ein wenig übel, wenn ich daran denke, dass wir vielleicht Einfluss auf die Wahl genommen haben. Aber ich würde wieder so entscheiden. Das zu verheimlichen wäre eine Katastrophe für das FBI und weit darüber hinaus.” Kurz nach der Wiederaufnahme-Ankündigung erklärte Comey, die neu aufgetauchten E-Mail-Nachrichten rechtfertigten kein Strafverfahren gegen Clinton.

Dem FBI zufolge machte Comey während der Anhörung im Senat falsche Angaben über die Menge betreffender E-Mails, die eine Clinton-Mitarbeiterin ihrem Gatten geschickt haben soll. Comey hatte von Hunderten und Tausenden gesprochen, gemäß der Behörde waren es weniger.

Comey wurde 2013 von Trump-Vorgänger Barack Obama für den Posten nominiert, zuvor war er Juraprofessor an der Columbia University in New York City.

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