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USA: Aufregung um Comey-Entlassung

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USA: Aufregung um Comey-Entlassung

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Neue Wendung in der Kontroverse um die Entlassung des FBI-Direktors James Comey durch US-Präsident Donald Trump: Wenige Tage vor seinem Rauswurf hat Comey das Justizministerium um mehr Mittel gebeten, um die Untersuchung der angeblichen Verbindung zwischen Trumps Wahlkampfteam und Russland voranzutreiben. Das berichten US-Medien unter Berufung auf Quellen aus dem Kongress.

Die Frage nach der überraschenden Entlassung des FBI-Direktors verfolgte Trump auch bei einem Treffen mit Ex-Außenminister Henry Kissinger. Warum er sich dazu entschlossen habe, so eine Journalistin. “Ganz einfach, weil er keinen guten Job gemacht hat”, entgegnete Trump.

Viele demokratische und einige republikanische Abgeordnete hatten die Entlassung Comeys kritisiert. Vor dem Weißen Haus demonstrierten am Mittwoch auch mehrere Hundert Bürger gegen die Entscheidung. Sie fordern eine unabhängige Untersuchung. “Die Republikaner müssen wirklich damit anfangen, ihr Land über ihre Partei zu stellen, damit die Amerikaner die Wahrheit erfahren”, so die Demonstrantin Cami Bissen. “Denn wir haben das Recht zu wissen, ob unser Präsident mit ausländischer Hilfe aus Russland gewählt wurde.”

Trumps Sprecherin zufolge, habe der Präsident Comey bereits seit seinem Amtsantritt vor fast vier Monaten feuern wollen. Trump hatte den FBI-Chef zunächst jedoch aufs Wärmste begrüßt.