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Britsche Notenbank tastet Niedrigzins nicht an


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Britsche Notenbank tastet Niedrigzins nicht an

Vor den britischen Parlamentswahlen hält die Notenbank den historisch niedrigen Leitzins von 0,25 Prozent konstant. Sie peilt erst für das Brexit-Jahr 2019 eine Erhöhung an.

Die Bank of England bei ihren Planungen von einem “reibungslosen” Austrittsprozess aus, sagte Notenbankchef Mark Carney nach dem Zinsentscheid.

Mark Carney, Bank of England:

“Auf die britischen Haushalte kommen im Laufe dieses Jahres echte Herausforderungen zu. Das Wachstum der Realeinkommen, um es in unserer Terminologie zu sagen, wird negativ sein. Mit anderen Worten: Die Löhne halten nicht mit mit den Preisen für die verbrauchten Waren und Dienstleistungen. “

Bank of Englandraises2017 inflation forecastfrom2.4% to 2.8% – entirelydue to the #Brexit devaluationhttps://t.co/QJS7dtY4q9#GE2017

— Nick Reeves – 48% (@nickreeves9876) 11 mai 2017

Die Notenbank erwartet den Höhepunkt der Inflationsentwicklung für Ende 2017 – dann soll die Teuerung 2,8 Prozent übersteigen. Zudem müssen sich die Briten noch auf Jahre hinaus auf erhöhte Inflationsraten gefasst machen. So wird der Preisauftrieb selbst in drei Jahren laut Prognose mit 2,26 Prozent noch über dem Ziel der BoE von 2,0 Prozent liegen.

su mit dpa

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