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Italien: Fünf Menschenschmuggler festgenommen


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Italien: Fünf Menschenschmuggler festgenommen

Die italienische Polizei hat bei zwei unterschiedlichen Einsätzen auf Sizilien insgesamt fünf Menschenschmuggler festgenommen, zwei Libyer und drei Nigerianer. Einem der Libyer wird vorgeworfen, während einer Überfahrt nach Europa einen Migranten erschossen zu haben.

Augenzeugen berichten, der Mann, ein 21-Jähriger aus Sierra Leone, sei erschossen worden, als er sich weigerte, seine Kopfbedeckung abzunehmen.

Die beiden Libyer sollen Teil einer libyschen Schmugglerorganisation sein, die Anfang Mai rund 400 Migranten illegal nach Europa schleuste.

Die Schmuggler brachten die Migranten bis an die libyschee Seegrenze, dann zogen sie sich zurück. Das zeigen Überwachungsbilder der italienischen Polizei. Auf diesen soll auch die Leiche des mutmaßlich Erschossenen zu sehen sein.

Die Bootsinsassen sowie der Körper des Toten wurden von verschiedenen Flüchtlingshilfsorganisationen geborgen und nach Italien gebracht.

Mitteilung der Polizei

Video der Aufnahme der Migranten