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Kandidatenkarussel um Posten des FBI-Direktors


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Kandidatenkarussel um Posten des FBI-Direktors

Nach der spektakulären Entlassung von FBI-Direktor James Comey hat US-Präsident Donald Trump eine rasche Entscheidung über die Nachfolge angekündigt. Die Auswahl eines Kandidaten könnte eventuell schon vor seiner Abreise nach Saudi-Arabien am kommenden Donnerstag erfolgen, sagte Trump vor Journalisten in der Präsidentenmaschine Air Force One:

“Der Prozess sollte jetzt schnell über die Bühne gehen, weil fast alle von ihnen sehr gut bekannt sind. Sie sind ihr ganzes Leben über grundlegend überprüft worden. Sehr bekannt, hoch respektiert und sehr talentiert. Und das ist es, was wir für das FBI wollen.”

US-Medien spekulierten im Wesentlichen über vier Namen, darunter der seit dem Comey-Abgang amtierende FBI-Interimsdirektor Andrew McCabe. Einzige Frau im Kandidatenkarussel ist die Rechtsanwältin Alice Fisher. Sie leitete früher die Abteilung Kriminalität im Justizministerium. Senator John Cornyn ist der zweitranghöchste Republikaner im Senat und vertritt den Bundesstaat Texas seit 2002. Vierter im Bunde ist Michael Garcia, frisch ernannter Richter am Berufungsgericht des Staates New York und früherer Bundesstaatsanwalt. Auch weitere Kandidaten sollen Berichten zufolge noch im Rennen sein. Justizminister Jeff Sessions und sein Stellvertreter hätten bereits mehrere Gespräche geführt.

Der Justizminister ist Vorgesetzter des FBI-Direktors, das letzte Wort liegt bei Trump. Danach muss noch der Senat die Nominierung billigen. Den Berichten zufolge bemüht sich das Weiße Haus um einen Comey-Nachfolger, dem keine sehr engen Verbindungen zu Trump nachgesagt werden können.

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