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Emmanuel Macron: Hoffnung einer gespaltenen Nation


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Emmanuel Macron: Hoffnung einer gespaltenen Nation

Emmanuel Macron auf dem Weg in den Élyseepalast: die Hoffnung einer gespaltenen Nation, der den Franzosen das Vertrauen in sich selbst wiedergeben will.

Erst vor einer Woche war er in der Stichwahl um das Präsidentenamt als Sieger hervorgegangen. Nun ist er als jüngster Präsident Frankreichs in einer feierlichen Zeremonie vereidigt worden.

Emmanuel Macron:
“Wir stehen kurz vor einer außergewöhnlichen Renaissance. Denn wir haben alles, was eine Macht des 21.Jahrhunderts ausmacht und ausmachen wird. Das Europa, das wir brauchen, wird neugegründet und wieder aufleben, denn es schützt uns und erlaubt es uns, unsere Werte in die Welt zu tragen. Frankreichs Auftrag in der Welt ist wichtig. Wir werden unserer Verantwortung gerecht, wann immer nötig. Eine passende Antwort auf die großen Krisen unserer Zeit. “

Mit Prunk und militärischen Ehren feiert Frankreich den Amtsantritt seines neuen Präsidenten. Doch der 39-Jährige steht vor großen Herausforderungen.

Eine erste wichtige Entscheidung dürfte die Ernennung seines Premierministers sein. Sie gilt als eine Richtungsenscheidung im Hinblick auf die im Juni anstehenden französischen Parlamentswahlen.

Sollte Macron mit seiner Bewegung “En Marche!” keine Mehrheit in der Nationalversammlung bekommen, könnte es schwer für ihn werden, seine Reformen umzusetzen.

Seine erste Reise tritt der neue Präsident bereits am Montag an: Er wird nach Berlin reisen, um sich zu Gesprächen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel zu treffen. Macron bekennt sich klar zu Europa und fordert Reformen für die Europäische Union. In seinem Wahlkampf hat für eine enge Zusammenarbeit mit Deutschland geworben.

Bilder von der prunkvollen Amtseinführung:


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