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Honduras verlegt Häftlinge

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Honduras verlegt Häftlinge

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In Honduras sind nach Angaben der Regierung mehr als 700 Häftlinge in ein Hochsicherheitsgefängnis verlegt worden. Dabei handele es sich um Mitglieder zweier mächtiger krimineller Banden des Landes. Die Regierung will damit gegen die organisierte Kriminalität in den Haftanstalten vorgehen.

Mit dem jüngsten Gefangenentransport sei die Verlegung von insgesamt 2000 Insassen beendet, so Präsident Juan Orlando Herández. Die Regierung werde weiter dagegen vorgehen, dass Gefängnisse als Planungszentralen für Verbrechen genutzt werden. Die Verlegungen würden bereits Wirkung zeigen, so der Präsident.

In der vergangenen Woche waren bei einem Transfer 18 inhaftierte Bandenmitglieder entkommen. Die Regierung hatte im März damit begonnen, die Kriminellen zu verlegen.

Honduras gehört laut Vereinten Nationen zu den gewalttätigsten Ländern der Welt. Die Gefängnisse sind mindestens doppelt belegt.