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Lloyds als erste britische Krisenbank wieder ganz in privater Hand


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Lloyds als erste britische Krisenbank wieder ganz in privater Hand

Rund acht Jahre nach der staatlichen Rettung in der weltweiten Finanzkrise ist Lloyds als erste der britischen Großbanken wieder ganz in privater Hand.

Die Regierung in London verkaufte den restlichen Anteil von 0,25 der ursprünglich einmal 43 Prozent. Aus mehr als 23,3 Milliarden Euro an eingesetzter Staatshilfe erzielte sie damit letztlich einen Gewinn von gut einer Milliarde (1,05) Euro.

“Wir haben mit dem Unternehmen die Wende geschafft”, sagte Bankchef Antonio Horta-Osorio.

Todayhmtreasury</a> has announcedthatthe taxpayerhas recoveredthe £20.3 billion injectedintoLloyds BankingGroup <a href="https://t.co/InOOfbc9gP">pic.twitter.com/InOOfbc9gP</a></p>— LBGNews(LBGNews) 21 avril 2017

Kritiker bemängeln allerdings, dass in dem ausgewiesenen Gewinn die staatlichen Kreditkosten für die Finanzierung der Rettung nicht korrekt kalkuliert seien. Nach ihrer Rechnung bleibt die Regierung auf rund sieben Milliarden Euro Verlust sitzen.

Bei der ebenfalls in der Krise geretteten Royal Bank of Scotland steht die Privatisierung dagegen noch aus. Hier muss der Staat mit Verlusten rechnen.

Der britische Staat war in der Finanzkrise ab 2007 bei Lloyds und vier weiteren Instituten als Retter eingestiegen.

Von den insgesamt 160 Milliarden Euro, die der britische Staat in fünf Krisenbanken gesteckt hatte, bekam er inzwischen rund die Hälfte wieder zurück. In den USA ging dies deutlich schneller. Hier zahlten Geldhäuser wie JP Morgan, die Bank of America und Citigroup die Staatshilfen bereits Ende 2009 zurück. In Deutschland ist der Staat noch immer größter Aktionär der Commerzbank. Eine Perspektive für einen Komplettausstieg gibt es zur Zeit nicht.

The world’s biggestbankshave been fined$321 billion sincethe financialcrisishttps://t.co/ue1kRcqfh4 business</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/banks?src=hash">#banks</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/conduct?src=hash">#conduct</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/bailout?src=hash">#bailout</a></p>— Financial World (_FinancialWorld) 2 mars 2017

su mit Reuters

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