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EU will Verteidigungsunion ausbauen

Die EU will trotz einiger Meinungsunterschiede ihre Sicherheits- und Verteidigungsunion ausbauen.

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Die EU will trotz einiger Meinungsunterschiede ihre Sicherheits- und Verteidigungsunion ausbauen. Die Verteidigungsminister der Mitgliedsländer berieten darüber in Brüssel. Vor allem Deutschland und Frankreich treiben das Projekt voran.

“Gemeinsame Investitionen sind der beste Weg zu einer wirksamen Verteidigung”, so die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherin, die ebenfalls an dem Treffen teilnahm. “Wir müssen vernünftig und wirksam zusammenarbeiten. Die Mitgliedsstaaten müssen die Zersplitterung in diesem Bereich überwinden und alle Instrumente nutzen, die es in unserer Union gibt.” Differenzen gibt es unter anderem im Zusammenhang mit der konkreten Ausgestaltung einer Art Kooperationsplattform.

“Wir machen in vielen Bereichen Fortschritte”, versicherte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. “Wir verstärken die praktische Kooperation zwischen Nato und EU. Sie wird beim Nato-Gipfel in der kommenden Woche in Brüssel ein wichtiges Thema sein.”

Zu dem Gipfeltreffen wird auch Donald Trump erwartet. Vor diesem ersten Europa-Besuch des US-Präsidenten herrschen in den EU-Institutionen und im Nato-Hauptquartier gemischte Gefühle. Unklar ist vor allem, welche Politik Trump gegenüber der Nato verfolgt. Er hat wiederholt höhere Verteidigungsausgaben der Bündnispartner gefordert.