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Gar nicht so geheim: Lawrow hilft Trump


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Gar nicht so geheim: Lawrow hilft Trump

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat sich in die Affäre um die angebliche Weitergabe von US-Geheimdienstinformationen eingeschaltet. Bei einem Besuch auf Zypern warf er der amerikanischen Presse Lügen und Propaganda vor. Lawrows Fazit: Die Informationen, die er von US-Präsident Donald Trump erhalten habe, seien gar nicht so geheim gewesen.

“Soweit ich mich erinnern kann, hat die Trump-Regierung vor einem oder zwei Monaten ein Verbot von Laptops auf Flügen aus sieben Ländern im Nahen Osten beschlossen”, so Lawrow zum Inhalt seines Gesprächs mit Donald Trump, “das stand in direktem Zusammenhang mit einer terroristischen Bedrohung. Ich sehe darin kein Geheimnis, über das man nicht sprechen darf.”

Lawrow stellte sich damit hinter Trump, der den Informationsaustausch bisher schon verteidigt hatte. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte zudem angekündigt, Gesprächsnotizen vom Treffen zwischen Trump und Lawrow bereitzustellen, um die Sache aufzuklären. Würde der US-Kongress die Aufzeichnungen von russischer Seite erhalten, wäre das ein bisher nie dagewesener Vorgang. Diese Einmischung, obwohl sie Trumps Position stützen könnte, wird in den Medien als Brüskierung der US-Regierung interpretiert.

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