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EU macht weniger Überschuss mit Dienstleistungen


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EU macht weniger Überschuss mit Dienstleistungen

Die EU-Staaten haben beim Export/Import von Dienstleistungen 2016 etwas weniger Überschuss gemacht als im Jahr zuvor – er ging laut Eurostat zurück auf 130,2 Milliarden Euro, macht minus 10,7 Prozent. Das war das dritte Schrumpf-Jahr seit 2013, zuvor hatte der Überschuss bei den Dienstleistungen drei Jahres lang zugenommen.

Warum wurde der Dienstleistungsüberschuss geringer? Telekommunikation, Computer und Informationsdienste (+ 67,3 Milliarden Euro), Finanzdienstleistungen (+ 40,0 Milliarden Euro) und Transport und Reisen (+ 29,4Milliarden Euro) machten überschüsse, die Nutzung des geistigen Eigentums fuhr ein signifikantes Defizit (- 47,2 Milliarden Euro).

Der Service-Sektor steht für rund ein Drittel des gesamten EU-Außenhandels.

EU_Eurostat</a>: <a href="https://twitter.com/hashtag/USA?src=hash">#USA</a> & <a href="https://twitter.com/hashtag/Schweiz?src=hash">#Schweiz</a> waren2015 Haupthandelspartnerder EU fürDienstleistungen! <a href="https://t.co/JeNxg53pSI">https://t.co/JeNxg53pSI</a> <a href="https://t.co/2rVjFoF9pR">pic.twitter.com/2rVjFoF9pR</a></p>— Europaparlament(EPinOesterreich) 10. Juni 2016

Im Jahr 2016 blieben die wichtigsten Partner für die EU-Ausfuhr von Diensten die USA (219,0 Milliarden Euro oder 27 Prozent der Exporte nach außerhalb der EU) und die Schweiz (118,6 Milliarden Euro, 14 Prozent), gut vor China (38,0 Milliarden Euro, 5 Prozent), Japan (29,4 Milliarden Euro, 4 Prozent) und Russland (23,8 Milliarden Euro, 3 Prozent).

Der wichtigste Partner für die EU-Einfuhr von Dienstleistungen waren auch weiterhin die USA (207,2 Milliarden Euro, 30 Prozent der Importe von außerhalb der EU), gefolgt von der Schweiz (93,9 Milliarden Euro, 14 Prozent), China (27,1 Milliarden Euro, 4 Prozent) , Japan (16,3 Milliarden Euro, 2 Prozent) und Indien (14,7 Milliarden Euro, 2 Prozent).

su

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