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Cannes: das europäische Filmforum


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Cannes: das europäische Filmforum

Mit 20 geförderten Filmen und zahlreichen Events präsentiert sich das MEDIA Programm der europäischen Kommission auf den 70. Filmfestspielen in Cannes. Der Anlaufpunkt für Europas Filmbranche präsentiert geförderte Projekte und Initiativen, darunter den Film The Killing of a Sacred Deer produziert von Element Pictures.

Ed Guiney, Producer, Element Pictures
“Ich bin sehr optimistisch, denn Kultur ist ein so wichtiger Teil der europäischen Identität,wichtig zu bewahren. Was wir in den letzten 20 Jahren dank MEDIA aufgebaut haben, ist eine starke Gemeinschaft von Filmemachern und Leuten, die zusammenarbeiten wollen. Es ist extrem wichtig, das zu bewahren, für unsere Kultur, für unsere Zukunft.”


Die Dominanz amerikanischer Produktionen ist hoch in Europa, aber das Media Programm hält dagegen, mit Unterstützung und Geld: seit 2014 läuft eine weitere Etappe des Prgramms “Creative Europe”, das vor allem die Distribution unterstützt.

Lucia Recalde, Head of the MEDIA unit
“Aufgabe und Ziel des MEDIA-Programms ist, europäische Netzwerke zu unterstützen, und das tun wir in erster Linie, indem wir die Verbreitung europäischer Filme in Europa unterstützen. Das machen wir, indem wir die Verbreitung, den Vertrieb der Filme unterstützen, indem wir die Netzwerke der Kinobetreiber, vor allem “Europa Cinéma” unterstützen. So verbessern wir den Zugang zu den besten Kinoproduktionen Europas.”

Bei “The Killing of a Sacred Deer”, einer britisch – amerikanischen Koproduktion hat Media die Entwicklung gefördert, insgesamt sind 20 MEDIA geförderte Filme in Cannes in den verschiedenen Sektionen zu sehen, von denen acht im Wettbewerb um einen goldenen Palme stehen.

The Killing of a Sacred Deer ist ein Thriller von Yorgos Lanthimos, der am 22. Mai 2017 im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes seine Weltpremiere feiert. Ein erfolgreicher und charmanter Chirurg Steven hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen Teenager aus sozial schwachen Verhältnissen in seine eigene Familie aufzunehmen, die ebenfalls nicht frei von Problemen ist. Steven bemerkt aber schon bald die immer bösartigeren Absichten des Jungen und dessen immer stärker werdenden negativen Einflusses auf sein Leben. Der Film wurde von den Geschichten um Iphigenia des griechischen Dramatikers Euripides inspiriert.


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