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Tödliche Unfälle am Mount Everest

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Tödliche Unfälle am Mount Everest

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Es war eine ereignisreiche Woche auf dem 8848 Meter hohen Mount Everest, der auch den Spitznamen «Dach der Welt» trägt. Noch nie versuchten so viele Touristen, den Berg zu besteigen, wie in diesem
Jahr. An insgesamt 375 Ausländer vergaben die nepalesischen Behörden eine entsprechende Lizenz. Einige von ihnen trugen sich bereits jetzt mit Bestleistungen in die Geschichtsbücher ein. Doch nicht alle
Rekordversuche gelangen. Auch in dieser Saison trüben teils schwere Unfälle die Stimmung am Everest.

An diesem Wochenende kamen allein drei Menschen ums Leben gekommen, ein weiterer Kletterer blieb verschollen. Unter den Toten sind ein US-Amerikaner, ein Slowake und ein Australier. Letzterer starb jedoch auf der chinesischen Seite des welthöchsten Berges. Ein Inder verschwand auf dem Rückweg vom Gipfel ins Lager. Sein Bergführer traf dort krank ohne ihn ein. Er musste behandelt werden.

Bereits vor drei Wochen war der Schweizer Extrembergsteiger Ueli Steck bei dem Versuch abgestürzt, den Everest über eine selten benutzte Route zu besteigen. Kurz darauf starb ein 85-jähriger Nepalese im Basislager. Er war für den Rekordversuch angereist, als ältester Mensch der Welt auf dem Gipfel zu stehen.